Aktuelles

WICHTIG: Informationen zum Lehrprogramm im WS 2021/22

 

Wichtiger Hinweis zum Lehrangebot im WS 2021/22

Aus technisch-organisatorischen Gründen wird das Lehrprogramm für das kommende Wintersemester ausnahmsweise erst Ende August bzw. Anfang September vollständig feststehen. Die Einträge im Vorlesungsverzeichnis sind bis dahin lückenhaft und werden über den Sommer stetig ergänzt und aktualisiert.  

 

Anmeldung für die Seminare im WS 2021/22

Die Online-Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen für Bachelor-/Master-Studiengänge erfolgt unter der folgenden Adresse: https://qisweb.hispro.de/uki/rds?state=user&type=0

 

  • 1. Anmeldephase (Belegverfahren):
    Mittwoch, 29. September, 11.00 Uhr - Sonntag, 3. Oktober, 23.59 Uhr
     
  • 2. Anmeldephase (Windhundverfahren):
    Mittwoch, 6.Oktober, 11.00 Uhr - Mittwoch, 20. Oktober, 23.59 Uhr

 

HINWEIS: Die Anmeldung für das Begleitseminar zum Schulpraktikum im Praxissemester endet am 10. Oktober.

Mehrdeutigkeit als Hürde? Die Kunstform Satire im Deutschunterricht Call for Papers, 27. Deutscher Germanistentag, Paderborn, 25.-28.09.2022

Organisation: Prof. Dr. Tilman von Brand (Rostock), Anke Christensen (Kiel)

 

Dieses Panel hat zum Ziel, Beiträge zur Didaktik der Satire zu versammeln und die vielfältigen Möglichkeiten sowie den Gewinn von Satire als Gegenstand des Deutschunterrichts aufzuzeigen. Dabei sind Beiträge aus der Literatur- und Mediendidaktik genauso erwünscht wie sprachwissenschaftliche Annäherungen an die Kunstform Satire.

Satire war in den letzten Jahren immer wieder Gegenstand gesellschaftlicher Debatten – man denke nur an Dieter Nuhrs Kabarettbeiträge zur Corona-Pandemie oder der Streit um die Einladung Lisa Eckharts beim ‚Harbour Front Literaturfestival‘. Dabei lebt Satire von Formen der Mehrdeutigkeit wie Ironie, Groteske oder Sarkasmus, die es stets auszudeuten bedarf.

Auch in Bezug auf das Fach Deutsch ist die Kunstform Satire ein fester Bestandteil des Kanons und Teil der Rahmenpläne bzw. Fachanforderungen. Umso mehr verwundert es, dass dieser Gegenstand bislang in der Deutschdidaktik als Desiderat bezeichnet werden muss. Obwohl zahlreiche Schulbücher Satire behandeln, gibt es in der Wissenschaft nur einige wenige Beiträge, die sich der Satire im Deutschunterricht widmen (beispielsweise der Beitrag von Daniel Karch zu den Möglichkeiten satirischer Annäherung an den Nationalsozialismus in Praxis Deutsch 2012). So sollen die Vorträge des Panels für die Bedeutung des Themas sensibilisieren und diese Forschungslücke ein wenig schließen.

Willkommen sind Beiträge aus allen Teilbereichen der Deutschdidaktik, die sich mit Satire sowie ihrem Einsatz im Deutschunterricht beschäftigen. Die Vorträge müssen also nicht auf schriftliche Literatur beschränkt sein, sondern können auch andere Medien, wie den Film, Karikaturen, Songtexte u.a. berücksichtigen. Denkbar sind Fragestellungen in folgende Richtungen: Welche Bereiche umfasst eine ‚Didaktik der Satire‘? Wie lässt sich Satire deuten? Nach welchen Aspekten ist Satire für den Unterricht auszuwählen? Inwieweit bereichern Debatten des Feuilletons den Unterricht? Darf Satire wirklich ‚alles‘? Welche Chancen und Grenzen bietet die Kunstform im Literaturunterricht? Welchen Spielraum lässt der ‚Angriff‘ der Satire für Mehrdeutigkeit in der Deutung der Schüler*innen?

Geplant sind vier Vorträge von jeweils 20 min mit anschließender Diskussion. Beitragsvorschläge in Form eines Abstracts von max. einer Seite nebst einem kurzen CV werden bis zum 15.07.2021 an folgende E-Mail-Adressen erbeten: tilman.von-brand@uni-rostock.de und achristensen@ndl-medien.uni-kiel.de. Die Auswahl der Beiträge erfolgt bis Ende August.

 

CFP: Germanistentag 2022, Panel „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten". Zum Umgang mit Mehrdeutigkeiten innerhalb der sozialen Praxis ,Lyrik', Paderborn (15.07.2021)

Panel auf dem 27. Deutschen Germanistentag

Themenbereich 2: Phänomenorientierte Zugänge

25.-28.09.2022

Universität Paderborn

 

Konzeption und Organisation:

 

PD Dr. Claudia Hillebrandt (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Prof. Dr. Sonja Klimek (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Prof. Dr. Ralph Müller (Université de Fribourg)

 

In diesem Panel wird nach Praktiken des Umgangs mit Mehrdeutigkeiten in generischen Zusammenhängen gefragt, genauer danach, welche Konventionen im Umgang mit Mehrdeutigkeiten die soziale Praxis ,Lyrik' historisch reguliert haben bzw. regulieren. Dabei gehen wir von einem weiten Lyrikbegriff aus, der Lyrik als historisch wandelbare soziale Praxis begreift. Typische Textmerkmale wie etwa relative Kürze und Konzision, wenig konkretisierte lyrische Textwelten, aber auch Publikationsgepflogenheiten wie De- oder Rekontextualisierung und die unterschiedlichen Darbietungsformate von Lyrik verweisen auf historisch etablierte Umgangsweisen mit lyrischen Gebilden, denen eine besonders hohe lyrikologische Relevanz für ein adäquates historisches Verständnis einzelner lyrischer Gebilde, lyrischer Genres und der Lyrik als Makrogattung insgesamt zukommt. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit Mehrdeutigkeiten. Vorstellungen über gesteigerte Zeichenhaftigkeit lyrischer Sprache oder die Unabschließbarkeit des Sinnbildungsprozesses (auch bei kurzen Texten) prägen als konventionalisierte Erwartungshaltungen Produktion, Distribution und Rezeption von Lyrik. So werden mitunter ganze lyrische Genres wie das der Hymne über eine spezifische Form der Ambiguität bestimmt, Mehrdeutigkeit avanciert wahlweise zum wesentlichen Bezugspunkt für die Wertschätzung von Lyrik oder auch im Gegenteil zu ihrem Ruf als literaturdidaktisches Schreckgespenst u.a.m.

 

Geht man davon aus, dass Ambiguitäten, Ambivalenzen, Vagheiten bzw. Unschärfen zu den besonders auffälligen Aspekten vieler lyrischer Gebilde zählen, so ist im Rahmen eines praxisorientierten Zugangs zu fragen, welche Konventionen im Umgang mit solchen Formen von Mehrdeutigkeiten sich mit der Entwicklung eines Gattungskonzepts von Lyrik i.S. einer Großgattung um 1800 etabliert haben und wie diese bis heute tradiert, modifiziert oder ersetzt worden sind. Wir erbitten Beiträge, die sich dieser Frage aus theoretischer und historischer Perspektive allgemein oder in Form von Fallstudien annehmen. Ihr Exposé für einen 15-minütigen Vortrag (maximal 350 Wörter sowie kurzer Lebenslauf) erbitten wir bis zum 15.7.2021 an claudia.hillebrandt@uni-jena.desklimek@ndl-medien.uni-kiel.deralph.mueller@unifr.ch.

NEU! Digitales Tutorium NDL: Wissenschaftliche Arbeitstechniken

Das Tutorium zu den wissenschaftlichen Arbeitstechniken ist online! Die Olat-Seite finden Sie unter https://lms.uni-kiel.de/url/RepositoryEntry/3370844170 Hier können Sie Ihre Kenntnisse mithilfe von Leitfäden, Arbeitsblättern und Videolektionen vertiefen und erproben. Wir freuen uns außerdem über Fragen und Feedback!

Ihr Tutoriums-Team: Kathatrina Hengelhaupt, Malte Collin, Ole Petras

Fachbibliothek

Öffnungszeiten der Fachbibliothek

Während der Vorlesungszeit:

Montag bis Freitag 8:00 - 21:00 Uhr

    Samstag 9:00 - 18:30 Uhr     

 

  Öffnungszeiten der Bibliothek in der vorlesungsfreien

                               Sommer- und Urlaubszeit:

                                       

                                       05. - 31. Juli 2021:

                     

                         Montag - Freitag        9 - 19 Uhr

                                 Sonnabend         9 - 14 Uhr

 

                                        02. - 22. August 2021:

 

                         Montag - Freitag         9 - 18 Uhr

                                 Sonnabend         geschlossen

 

                                            23. - 31. August 2021:

 

                          Montag - Freitag           8 - 21 Uhr

                                    Sonnabend          geschlossen

 

 

 

                                                       

Änderungen der Öffnungszeiten werden zeitnah hier und per Aushang bekannt gegeben.
Informieren Sie sich vorab auch gerne bei der Bibliotheksaufsicht unter 880-3380 über abweichende Öffnungszeiten.
 

 

 

Coronabedingte Benutzungsregeln

 

Fachbibliothek Germanistik Leibnizstraße 8

(gültig ab 15.06.2021)

 

  1. Zugang zur Bibliothek nur mit qualifizierter Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2 oder OP-Maske). Mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Benutzer*innen.

  2.  Zugang zur Bibliothek für Studierende nur mit Korb.

  3. Die Registrierung der Anwesenheit über den QR-Code oder am Terminal ist für alle Benutzer*innen verpflichtend.

  4. Mäntel, Taschen und dergleichen sind vor Betreten des Benutzungsbereichs in der Garderobe zu verwahren.

  5. Der Fachbibliotheksausweis oder die CAU-Card muss nur vorgezeigt, nicht abgegeben werden.

  6. Für längeres Arbeiten stehen markierte Tagesarbeitsplätze zur Verfügung. Keine Gruppenarbeit und keine Reservierung von festen Tischarbeitsplätzen (Dauerarbeitsplätzen) derzeit möglich!

  7. Ausleihe von maximal 3 Büchern für maximal 1 Woche für Studierende der Fächer Geschichte, Germanistik, Klassische Altertumskunde/Latein, Skandinavistik, Orientalistik möglich.

  • Ausleihschein ausfüllen

  • An der Aufsicht Fachbibliotheksausweis vorzeigen und den Ausleihschein abgeben

  1. Rückgabe:

  • Bücher an der Aufsicht vorzeigen, Ausleihschein ziehen lassen

  • Bücher im Aufenthaltsraum auf den Tisch der jeweiligen Fachbibliothek deponieren

Änderungen dieser Nutzungsbedingungen durch die Bibliotheksleitung sind möglich und werden an dieser Stelle bekannt gemacht.

Hinweis:

Bringen Sie bitte Vorhängeschlösser für die Garderobenfächer selbst mit oder denken Sie an passende Münzen (1/2 Euro) für die Schließfächer. Da wir zur Zeit einem strikten Lüftungskonzept folgen, empfehlen wir für einen längeren Aufenthalt in der Bibliothek zusätzliche warme Bekleidung.

 

Bibliotheksführungen werden bis auf weiteres nicht angeboten.

 

 

Information zu den Kursen von Prof. Dr. Ort

Das Kursmaterial, welches bisher auf Moodle zu finden war, finden Sie in wenigen Tagen auf OLAT.

Weitere Informationen zu den Kursen von Prof. Dr. Ort im Sommersemester 2021 finden Sie hier.