Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2019

Im Rahmen eines im Wintersemester 2019/19 angebotenen Seminars zur „Gegenwartsliteratur im Kontext des Literaturbetriebs“ haben wir mit einer Gruppe von insgesamt 19 Studierenden die diesjährige Leipziger Buchmesse besucht.

Zur Vorbereitung unseres Besuchs wurden in der semesterweisen regelmäßigen Seminararbeit u.a. Pierre Bourdieus Theorie des literarischen Felds, die wichtigsten Akteure im Literaturbetrieb – Autor, Verlag und Buchhandel, Medien bzw. Literaturkritik, Institutionen der Literaturförderung und des kulturellen Gedächtnisses – sowie Literaturpreise und ihre Vergabekriterien in den Blick genommen. Zudem wurden aktuelle Tendenzen der Gegenwartsliteratur, mögliche Probleme im literaturwissenschaftlichen Umgang mit Gegenwartsliteratur sowie die Auswirkungen von Digitalisierung, Ökonomisierung, ‚Eventisierung‘ und Skandalisierung auf den Literaturbetrieb diskutiert.

Um die im Seminar theoretisch erarbeiteten Kategorien zu vertiefen und zur Anwendung zu bringen, haben wir während unseres dreitägigen Besuchs auf der Messe nicht nur verschiedene Formen von Veranstaltung (Lesungen, Podiumsdiskussionen, Vorträge) besucht, sondern auch fünf Expertengespräche mit verschiedenen Akteuren aus dem Literaturbetrieb geführt. Den Anfang machte stellvertretend für den Bereich der Literaturkritik Jörg Magenau. Das Verlagswesen wurde von dem Verleger Jo Lendle (Hanser Verlag), dem Lektor Frank Pöhlmann (Rowohlt Berlin) und der Pressereferentin Laura Hübner (Hanser Verlag) repräsentiert. Stellvertretend für den Bereich der Literaturvermittlung konnten wir mit Laura Ott, Christine Wagner und Katharina Kohlhaas vom Literarischen Colloquium Berlin sprechen. Es folgt die von verschiedenen Gruppen von Studierenden übernommene Dokumentation der Gespräche.

 

  1. Gespräch mit Jörg Magenau
  2. Gespräch mit Frank Pöhlmann
  3. Interview mit Jo Lendle
  4. Gespräch mit dem Literarischen Colloquium Berlin
  5. Gespräch mit Laura Hübner