Dr. Maike Schmidt

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Aktuelles

Aktuelle Publikationen

 

  • Schmidt, Maike: Metahistorische Familienromane aus dem deutsch-polnischen Grenzraum: Sabrina Janeschs "Katzenberge" und Brygida Helbigs "Kleine Himmel". In: Artur Dariusz Kubacki, Isabel Röskau-Rydel (Hg.): Literatur und Kultur zwischen West und Ost. Imagination, Kommunikation und Wahrnehmung in regionalen Kulturräumen. Festschrift für Paul Martin Langner zum 65. Geburtstag, Göttingen 2021, S. 149-160.
  • Schmidt, Maike: „Eine Geschichte voller unglaublicher Wendungen, abenteuerlicher Gefahren und exotischer Versuchungen.“ Gattungskonventionen und -innovationen in Jonas Lüschers "Frühling der Barbaren". In: Sascha Kiefer, Torsten Mergen (Hg.): Gegenwartsnovellen. Literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Perspektiven im 21. Jahrhundert. Hannover 2021, S. 229-251.
  • Schmidt, Maike: Karl Ludwig Giesecke: A Playwright and Mineralogist in Greenland. In: Jan Borm, Joanna Kodzik (Hg.): German Representations of the Far North (17th-19th Centuries): Writing the Arctic. Cambridge 2020, S. 92-111.
  • Brylla, Wolfgang / Schmidt, Maike: Kulturelle Verflechtungen einer Grenzregion am Bei­spiel des deutsch-polnischen Regionalkrimis "Mord in der halben Stadt" (2014) von Sören Bollmann. In: Michael Düring, Maciej Junkiert, Krzysztof Trybuś, Rebekka Wilpert (Hg.): Polen und Deutsche in Europa: GrenzRäume. Beiträge zur internationalen Konferenz, 1. und 2. Dezember 2017, Kiel. Berlin 2020, S. 147-167.
  • Schmidt, Maike: Über Abgründe hinwegerzählen. Versepische Gattungskonventionen und -innovationen am Beispiel von Christoph Ransmayrs "Der fliegende Berg" (2006). In: Kai Bremer, Stefan Elit (Hg.): Forcierte Form Deutschsprachige Versepik des 20. und 21. Jahrhunderts im europäischen Kontext. Stuttgart/Weimar 2020, S. 241-260.

 

Aktuelle Projekte

 

 

Ankündigungen

DINGS 2021 (Digitale INternationale Germanistische Studierendentagung, 24./25.04.2021)

Lebenslauf

 

 
Artikelaktionen

Projekte

Projekte

1.     Habilitationsprojekt: Die Literatur nach der Postmoderne [Arbeitstitel]

Die Diskussion um die Frage, ob die aktuelle deutschsprachige Literatur unter neuen ästhetisch-stilistischen Merkmalen zu verstehen ist, sich also einer neuen Stilepoche zugerechnet lässt, führen Literaturwissenschaftler im deutschsprachen Raum bereits seit 1998, ohne dass bisher ein Konsens erzielt werden konnte. Zu stark weichen die Diagnosen über den Stand der Gegenwartsliteratur voneinander ab, zu verschiedenartig erscheint sie sowohl thematisch als auch ästhetisch. Das Habilitationsprojekt stellt die These auf, dass sich die Gegenwartsliteratur nicht länger in die Stilepoche der Postmoderne einordnen lässt, sondern sich von den genuin postmodernen Schreibweisen unterscheidet und damit eine ‚Literatur nach der Postmoderne‘ begründet. Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die ästhetischen Schreibweisen der Literatur des 21. Jahrhunderts zu analysieren und zu systematisieren.

 

2.      DFG-Netzwerk „Dynamiken interkultureller Begegnungen“

Das geplante internationale wissenschaftliche Netzwerk möchte mittels seiner interdisziplinären Ausrichtung die bisher in der Wissenschaft kaum verbundenen methodischen und konzeptuellen Zugänge zur Erforschung interkultureller Kontakte vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart in Verbindung bringen und anhand konkreter Fallstudien die Möglichkeiten ihrer Verknüpfung prüfen, um so innovative Perspektiven für die interdisziplinäre Erforschung kultureller Kontakte zu entwickeln. Im Mittelpunkt der inhaltlichen Arbeit des Netzwerks, in dem sowohl Kultur als auch Kulturkontakt als begriffliche Konstruktionen mit bisweilen vielfältigen Konnotationen verstanden werden, stehen dabei die Akteure: „Getroffen" bezieht sich auf Begegnungen von Menschen, die sich unterschiedlichen kulturellen Kontexten zugehörig fühlen oder diesen zugeordnet werden, an Differenzierungs- oder Annäherungsprozessen beteiligt sind und Begegnungen in jeweils besonderer Weise erleben und repräsentieren. Neben diesen Akteuren erster Ebene nimmt das Netzwerk aber auch die Wissenschaftlerinnen als Akteure in den Blick: „Getroffen" verweist hier im Sinne einer 'treffenden1 Beschreibung auf die Ebene der wissenschaftlichen Untersuchung von Begegnungssituationen und damit auf die Rolle der Wissenschaft und ihrer konzeptuellen und methodischen Zugänge bei der Konstruktion und Interpretation von Kulturkontakten. Kulturelle Kontakte zeichnen sich sowohl durch Momente der Annäherung als auch durch solche der Distanzierung aus, sodass das Netzwerk mithilfe der Dialektik von Nähe und Distanz als übergreifendem Interpretament Erfahrungen, Aussagen und Kontaktmodelle der Akteure beider Ebenen aus unterschiedlichen Disziplinen zu systematisieren versucht. Auf diese Weise soll die in der Forschung oft stark betonte Konflikthaftigkeit kultureller Kontakte um ihr ebenfalls existentes Gegenüber, die Suche und Erfahrung von Nähe, erweitert werden. Um die Dynamik der Kontakte in ihrer Komplexität erforschen zu können, sollen auf einer darunterliegenden Stufe Orte und Spuren von Begegnungen als zentrale Analyse- und Vergleichskategorien verstanden werden, die im interdisziplinären Rahmen helfen, das Verhältnis von Nähe und Distanz aller beteiligten Akteure zu bestimmen: Untersucht werden sollen zum einen die Konstruktionen - imaginierter und handlungsbeeinflussender - (Zeit-)Räume, an denen die Akteure beteiligt sind und in denen sie sich und „die Anderen" verorten. Zum anderen konzentriert sich die Arbeit auf die Spuren, die alle Beteiligten in den Be- und Verarbeitungsprozessen der Begegnungserfahrungen in unterschiedlichsten medialen Formen hinterlassen. Wegen ihres unterschiedlichen Schwerpunktes auf empirischen oder philosophisch-theoretischen Fragen können die im Netzwerk vertretenen Disziplinen einander in der Untersuchung der zwei genannten Ebenen gewinnbringend ergänzen.

Gremien

  • Mitglied im Konvent der Philosophischen Fakultät der CAU
  • Mitglied im Haushalts- und Planungsausschuss der Philosophischen Fakultät der CAU